Sexualität reift – so wie wir selbst.
Sie ist kein fixer Zustand, sondern ein innerer Entwicklungsweg, der sich im Laufe des Lebens durch verschiedene sexuelle Reifestufen entfaltet. Jede dieser Stufen bringt eigene Bedürfnisse, Schutzmechanismen und Formen von Nähe und Lust mit sich.
Viele Menschen leben ihre Sexualität weiterhin aus frühen Reifestufen heraus, ohne sich dessen bewusst zu sein. Nähe, Begehren und Beziehung werden dann geprägt von Anpassung, Funktionieren, Verschmelzung, Macht oder Rückzug – nicht aus freier Wahl, sondern aus innerer Prägung.
Dieser Vortragsabend lädt dazu ein, Sexualität als biografischen Reifungsprozess zu verstehen: geformt durch frühe Bindungserfahrungen, Beziehungsgeschichte, Verletzungen und das, was unser Körper lernen konnte – oder noch nicht.
Worum es an diesem Abend geht
Im Zentrum steht Sexualität als Ausdruck innerer Reife:
Wie entwickeln sich sexuelle Reifestufen im Laufe des Lebens?
Woran erkennen wir, aus welcher inneren Stufe heraus wir heute lieben, begehren oder uns schützen?
Welche Rolle spielen Bindung, Autonomie, Scham, Macht und Selbstkontakt in unserer Sexualbiografie?
Warum reicht kognitives Verstehen oft nicht aus, um alte Muster zu verändern?
Sexualität wird hier nicht als Technik, Leistung oder Identität betrachtet, sondern als Beziehungs- und Erfahrungsraum, in dem sich zeigt, wie verbunden wir mit uns selbst und mit dem Gegenüber sind.
Sexualbiografie & Integration früher Erfahrungen
Sexuelle Reifung bedeutet nicht, frühere Erfahrungen zu überwinden oder „hinter sich zu lassen“, sondern sie zu integrieren.
Der Preis beträgt CHF 35