Das Becken in der Osteopathie

03.09.2027 - 03.09.2027 | Bad Zurzach, AG

Verstehen. Verbinden. Behandeln. Die zentrale Schnittstelle zwischen Bewegung, Organfunktion und Regulation. Teil der Marco Congia Clinical Excellence Series.
Warum leiden manche Patienten trotz erfolgreicher Behandlung von Rücken, Hüfte oder Beckenboden weiterhin unter Beschwerden? Häufig liegt die Antwort nicht in einer einzelnen Struktur, sondern im Zusammenspiel verschiedener Systeme. Das Becken ist einer der wichtigsten Orte, an denen diese Systeme aufeinandertreffen. Kaum eine Region des Körpers verbindet Bewegung, Stabilität, Organfunktion und Lebensqualität so unmittelbar wie das Becken. Es beeinflusst, wie wir stehen, gehen, atmen, Kontinenz halten, Leistung erbringen und uns bewegen. Das Becken spielt sowohl bei Frauen als auch bei Männern eine zentrale Rolle für Statik, Kraftübertragung, Organfunktion und Regulation. Auch im Leistungs- und Spitzensport gewinnt das Verständnis der Beckenfunktion zunehmend an Bedeutung, da Stabilität, Bewegungseffizienz und Belastbarkeit maßgeblich von dieser Region beeinflusst werden.Das Becken besteht aus einem komplexen Gefüge anatomischer Strukturen, die eng miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Das skelettale Gerüst des Beckens, einschließlich der zugehörigen myofaszialen Strukturen und des Beckenbodens, steht in einer biomechanischen Verbindung zu den Organen im Beckenbereich. Diese Teile des Beckens teilen sich zudem gemeinsame nervale und arterielle Versorgungswege sowie venolymphatische Entsorgungswege.

289 CHF

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