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Mit Sensitiver Hypnosetherapie verborgene Krankmacher finden und auflösen

Wenn wir unter chronischen Krankheiten, Depressionen, Kopfschmerzen, Allergien oder anderen Beschwerden leiden, ist oftmals unklar, welche eigentlichen Probleme diese Symptome verursacht haben. Der Körper stellt uns vor ein Rätsel. Eine Methode, die uns tagtäglich dabei hilft, diese Rätsel zu lösen, ist die Sensitive Hypnosetherapie, die wir selbst entwickelt haben und mittlerweile mit Freude in einem eigenständigen Ausbildungsprogramm weitergeben.

Marianne und Wenzel Grund, Naturheiler und Begründer der Sensitiven Hypnosetherapie

Alles, was wir erleben, speichert unser Körper im Unterbewusstsein, in unserer Psyche, ja, sogar in unseren Zellen ab. Auch und insbesondere belastende Gefühle und Konflikte, die uns zum Zeitpunkt des Auftretens überfordern. In jedem von uns stecken also eine Menge nicht zu Ende gefühlter Emotionen und innerer Konflikte, die uns immer wieder einholen und uns das Leben schwer machen können.

 

Dadurch erleben wir im Alltag beispielsweise Situationen, in denen wir überreagieren und selbst nicht verstehen, «was in uns gefahren ist.» Dabei wendet unser Gehirn nur das an, was es einmal gelernt und für überlebensnotwendig befunden hat. Im schlimmsten Fall verursachen die gespeicherten Fehlinformationen Beschwerden wie Depressionen, Rückenschmerzen, Migräne, Süchte oder andere körperliche und psychische Krankheiten.

 

Hypnose deckt tief sitzende Krankheitsursachen auf

Viele Beschwerden haben also Ursachen, die uns nicht bewusst sind und an denen wir folglich auch nicht arbeiten können. Um innere Konflikte und «eingefrorene» Emotionen aufzudecken, ist die Hypnose das perfekte Mittel. Mithilfe der Hypnose können wir in den Dialog mit dem Unterbewusstsein treten und dort die Fehlinformationen finden und auflösen, sodass Körper und Geist wieder in ihre natürliche Harmonie zurückkommen können.

 

Wissenschaftlich belegt

Hypnosetherapie geht in die Tiefe und packt Probleme an der Wurzel. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass in der Hypnose neue neuronale Verbindungen entstehen, welche Zellfunktionen und sogar unsere genetischen Programme beeinflussen können.

 

Bereits 1955 wurde die Hypnose von der Britischen Ärztegesellschaft als wirksame Therapiemethode anerkannt, 1958 von der Amerikanischen Ärztegesellschaft. In einer Studie, die in The Psychotherapy Journal of the American Psychiatric Association und später im American Health Magazine veröffentlicht wurde, wurde die Wirksamkeit verschiedener Therapieformen gegenübergestellt1. Als sehr langwierig stellte sich die Psychoanalyse heraus: Nur 38 Prozent der Probanden galten nach 600 Sitzungen als genesen. Die Verhaltenstherapie schnitt schon wesentlich besser ab: Nach 22 Sitzungen waren immerhin 72 Prozent der Probanden wieder gesund. Wirklich unschlagbar waren allerdings die Resultate, die mit der Hypnosetherapie erreicht werden konnten: Nach nur sechs Sitzungen galten 93 Prozent der Probanden als geheilt.

 

Warum schnelle Hilfe so wichtig ist

Hilfesuchende Menschen haben unserer Erfahrung nach bereits eine Menge ausgehalten, bis sie sich nach einer Therapie umschauen. Scham, sich ihre Krankheit einzugestehen und Skepsis gegenüber (alternativen) Heilmethoden und vielleicht auch das Gefühl «mir ist nicht mehr zu helfen» halten viele davon ab, sich zügig professionelle Hilfe zu suchen. Wenn sie das erste Mal in die Praxis kommen, ist es also schon allerhöchste Eisenbahn.

 

In Gesprächs- und Verhaltenstherapien, die sich über Monate und manchmal Jahre ziehen, werden Klienten dann unter Umständen immer wieder mit ihren traumatischen Erlebnissen konfrontiert und gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen.

 

In der Hypnosetherapie bleibt Klienten dieser lange beschwerliche Weg erspart. Stattdessen können Sie rasch mit alten Konflikten abschliessen und schneller zurück zu mehr Lebensqualität und -freude finden. Durch die kurze Behandlungsdauer – unserer Erfahrung nach helfen oftmals schon drei Sitzungen – ist auch die Gefahr, ungesunde Abhängigkeiten zu schaffen, schwindend gering.

 

Mit dem Herzen sehen und mit der Seele messen

In der Sensitiven Hypnosetherapie bringen wir die Hypnose mit der Kraft der Sensitivität, also der Fähigkeit «mit dem Herzen zu sehen und der Seele zu messen», zusammen. Mithilfe der Sensitivität können wir uns noch besser in die Lage der Klienten hineinversetzen und schneller die Schlüsselerlebnisse und Schmerzpunkte erkennen, die wir schliesslich mithilfe der Hypnose auflösen möchten.

 

Sensitiv zu arbeiten bedeutet, sich auf einer tiefen Ebene mit den Bedürfnissen, Themen und Selbstheilungskräften der Klienten zu verbinden. Sensitivität fördert echtes, tiefes Verständnis und ist aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken.

     
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Eine professionelle Sängerin mit Stimmproblemen

Was Sensitive Hypnose praktisch bewirken kann, zeigt das Beispiel der Sängerin eines Wiener Theaters. Egal, was sie versuchte, es wollte einfach nicht klappen mit dem hohen B. Der Ton war für sie der schlimmste Albtraum. Jedes Mal, wenn sie ihn sang, hatte sie ein Würgen im Hals und das Gefühl abzustürzen. Sie war schon bei sämtlichen Ärzten, Phonetikern und Gesangstherapeuten in Behandlung. Monatelang und doch erfolglos.

 

Dann entschloss sie sich, von Wien in unsere Praxis nach Burgdorf zu kommen. Mithilfe der Sensitiven Hypnosetherapie wollte sie herausfinden, welche Probleme wirklich hinter ihrem Konflikt mit dem hohen B lagen.

 

In Hypnose sah sich die Klientin plötzlich auf einem Hügel beim Galgen, umringt von einer johlenden Menge. Dann sah sie, wie der Kriegsherr mit schallender Stimme das Zeichen für «Hängt die Hexe auf!» gab. Sie fühlte den Strick um ihren Hals und wie sie fiel.

 

In der Hypnose tauchte sie emotional komplett in das Ereignis ein. Sie schrie und weinte. Das Entsetzen, zu Unrecht umgebracht worden zu sein, löste sich schlagartig auf. Sie war bereit, zu vergeben und sich in Frieden von diesem früheren Leben zu verabschieden. Aufgetaucht aus der Hypnose sang sie dann die Partie mit dem hohen B und zwar völlig angstfrei und ohne Druck. Seither hatte sie nie wieder Schwierigkeiten mit den hohen Tönen.

 

Therapeutischer Allrounder

Unser Fallbeispiel veranschaulicht, dass die Therapiemöglichkeiten nahezu grenzenlos sind. Das liegt daran, weil Sensitive Hypnose nicht die Krankheit an sich, sondern deren Ursachen therapiert.

 

Die Sensitive Hypnose hilft bei chronischen Erkrankungen wie Allergien, Migräne, Asthma oder Diabetes. Sie kann Menschen, die unter lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Multiple Sklerose leiden, unterstützen. Ausserdem hilft sie, Herausforderungen im Alltag zu bewältigen, beispielsweise sich auf eine Geburt vorzubereiten, Prüfungsangst abzulegen, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder Schlafprobleme in den Griff zu bekommen.

 

Hypnoseausbildung für Therapeuten und Quereinsteiger

Weil wir so vielen Menschen wie möglich helfen möchten, durch die Sensitive Hypnose mehr Lebensqualität und Leichtigkeit in ihr Leben zurückzuholen, haben wir ein intensives Ausbildungsprogramm entwickelt, das sich für erfahrene Therapeuten genauso eignet wie für Quereinsteiger.

 

Wer unsere zertifizierte Hypnoseausbildung durchläuft, gewinnt die Fähigkeit, schnell die Potenziale und Bedürfnisse von hilfesuchenden Menschen zu erkennen und zügig die Probleme, die hinter Krankheiten und Beschwerden stecken, zu finden und aufzulösen.

 

Besonderheiten der Ausbildung

Hypnose kann man an einem verregneten Nachmittag erlernen. Sie folgt einem klar strukturierten Ablauf, der wiederholbar ist und leicht dokumentiert werden kann. Hypnose aber empathisch, kreativ und zielgerichtet an Klienten anwenden, das ist eine Aufgabe, die geübt und verinnerlicht werden muss. In unserem Ausbildungsprogramm geben wir unseren Teilnehmern genug Zeit und Raum, um alles Gelernte anzuwenden.

 

Wir arbeiten in Kleingruppen von maximal sechs Personen, sodass unsere Teilnehmer von uns bestens fachgerecht begleitet werden können und immer Platz für Fragen und anregende Diskussionen bleibt. Unser Ziel ist es, Teilnehmer so auszubilden, dass sie das neue Wissen selbstbewusst in einer eigenen Praxis anwenden können.

     
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Vielfältige Lehrinhalte für eine kreative Arbeitsweise

Neben den Kernkompetenzen Hypnose und Sensitivität erlernen unsere Teilnehmer im Laufe der Hypnoseausbildung viele weitere Methoden, damit sie flexibel und kreativ auf die Bedürfnisse ihrer zukünftigen Klienten eingehen können.

 

Im Basiskurs erlernen die Teilnehmer die Sensitive Radionik nach Dr. Rosina Sonnenschmidt, eine Technik, die sich auch für Fernbehandlungen eignet. Sie lernen, Organsprache zu entschlüsseln, natürliche Heilungsverläufe zu erkennen und dabei zwischen männlichen und weiblichen Archetypen zu unterscheiden.

 

Die Teilnehmer erfahren, wie der bewährte Ablauf einer Sensitiven Hypnosetherapiesitzung aussieht, wie sie ihn trotzdem kreativ und individuell gestalten können und welche Kommunikationstechniken sie für eine gelingende Beziehung zwischen Therapeut und Klient einsetzen können. Ein weiterer wertvoller Lehrinhalt ist die Atemenergetik, bei der typengerechte Atem- und Körperübungen im Vordergrund stehen.

 

Neben dem therapeutischen Handwerkszeug – die erwähnten Inhalte sind übrigens lediglich ein Auszug davon – geht es zum Ende der Ausbildung verstärkt darum, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulmedizinern und Psychiatern gelingen kann und worauf es bei der Gründung einer eigenen Hypnosepraxis wirklich ankommt. Dafür entlarven wir gemeinsam Selbstsabotageprogramme, erkennen individuelle Ressourcen und etablieren günstige, erfolgversprechende Verhaltensmuster.

 

Die Ausbildung zum Sensitiven Hypnosetherapeuten ist vom Schweizerischen Verband für Natürliches Heilen SVNH geprüft und zertifiziert – als einzige Hypnoseausbildung in der ganzen Schweiz. 

 

Teilnehmer wachsen über sich hinaus

Die Sensitive Hypnoseausbildung richtet sich an Menschen, die mit Begeisterung Neues lernen, anwenden und integrieren. Die Ausbildung ist eine sehr intensive Erfahrung, die auch verborgene Blockaden und innere Konflikte unserer Teilnehmer ans Licht bringt. Diese sollten also bereit sein, an Ihrer Persönlichkeit zu arbeiten und sich mit den eigenen Schattenseiten auseinanderzusetzen sowie belastbar sein und gerne Verantwortung übernehmen. Vorerfahrungen als Therapeut sind nicht zwingend.

 

Termine für den 4-tägigen Basiskurs:
21.-24. Januar 2021 oder 18. - 21. Februar 2021

 

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.grund-hps./hypnoseausbildung.

 

 

Verwendete Quellen:

1 American Health Magazine; Barrios, Alfred A. "Hypnotherapy: A Reappraisal," Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 1970

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