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Osteopathie

Craniosacrale Osteopathie
©: Beatrice Arni, 8003 Zürich www.craniozentrum.ch
Schon in der Antike war bekannt, dass gewisse Beschwerden durch Manipulationen am Körper des Patienten gelindert oder geheilt werden können. Der Begründer der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still (1828 - 1912), sah diverse Krankheitsursachen in der Verlagerungen von Wirbeln, Verschiebungen im Skelett und auch im Muskelapparat.

In der Osteopathie wird der Mensch als Einheit erfasst. Während einer osteopathischen Behandlung werden durch sanfte gezielte manuelle Griffe und Manipulationen die Selbstheilungskräfte mobilisiert und körperliche, häufig auch psychische Blockaden aufgelöst. Der Osteopath behandelt keine Krankheiten, sondern den Menschen, unter Anerkennung seiner individuellen Einzigartigkeit.

In Grossbritannien, Frankreich und den USA nimmt die Osteopathie bereits seit Jahrzehnten einen festen Platz im Gesundheitswesen ein. Einen Platz den sich die Osteopathie langsam auch hier in der Schweiz erobert.

Ein wichtiges Prinzip ist es, den menschlichen Körper als Einheit zu erfassen. Dies liegt heute noch jeder osteopathischen Behandlung zu Grunde. Nach einer detaillierten Aufnahme der Beschwerden und der Krankengeschichte, wird zuerst der Bewegungsapparat mit seinen Gelenken, Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe untersucht. Ferner erfasst der Osteopath durch Abtasten die Mobilität der inneren Organe und überprüft das kraniosakrale System – das heißt die freie Beweglichkeit der Hirnhäute mit ihren Verbindungen zum Schädel und Kreuzbein. Das Gefüge von Schädelknochen und Kreuzbein, verbunden über die harte Rückenmarkshaut bilden eine funktionelle Einheit. Störungen in diesem Bereich können weit reichende Folgen für den gesamten Organismus haben .

Nachdem der Osteopath den Patienten über die gefundenen Blockaden und Zusammenhänge aufgeklärt hat, kommen gezielte Therapiegriffe zum Einsatz. Ziel ist es, auf sanfte Weise die gefundenen Fehlfunktionen zu normalisieren und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Osteopathie arbeitet mehr mit ganz feinen Miniaturbewegungen, um blockierte Gelenke und Wirbel zu mobilisieren. Die Diagnose stützt sich mehr auf das "Gespür" des Therapeuten als auf Röntgenaufnahmen (siehe auch Craniosacral-Therapie und manuelle Medizin ). Gereizte, schmerzende Nervenbahnen werden entlastet, was manchmal zu sofortiger Schmerzfreiheit führt.
 
Literatur:
     Osteopathie - Schmerzfrei durch sanfte Berührung / GU-Ratgeber / Siegbert Tempelhof / ca. Fr. 24.-
     Osteopathie - Sanftes Heilen mit den Händen / Christoph Newiger / TRIAS / ca. Fr. 20.-

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