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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie wurde von den Gebrüdern Huneke, beides Mediziner, in den zwanziger Jahren zufällig entdeckt.

Bei der Neuraltherapie wird ein schwach dosiertes Betäubungsmittel in bestimmte Hautpartien injiziert. Dies wirkt dann aufgrund der Reflexverbindung auf entsprechende innere Organe.

Weit zurückliegende Verletzungen, Brüche, Narben, chronische Entzündungen und Traumata können auslösend sein für diverse aktuelle Schmerzen und Erkrankungen. Diese gilt es als eigentliche Störsender zu lokalisieren. Eine Injektion in oder um dieses Störfeld soll den veränderten Zellen den Anstoss zum richtigen Funktionieren geben. Neuraltherapie ist so gesehen eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die Anwendung erfordert umfassende medizinische Kenntnisse und bleibt somit Ärzten mit einer Zusatzausbildung vorbehalten.
 
Literatur:
   Wissensw. z. Neuraltherapie n. Huneke / Haug- ISBN: 3-7760-1642-6 / 14.-
   Leitfaden zur Neuraltherapie / Dosch / Haug- ISBN: 3-7760-1416-4 / 40.-

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