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Heilpädagogisches Reiten


©: Schaffner Therese, Leimbach, www.hpr-aargausued.ch
Das Heilpädagogische Reiten ist ein Teilbereich des Therapeutischen Reitens, neben Hippotherapie und Reiten für Behinderte.

Unter dem Begriff "Heilpädagogisches Reiten" werden pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und soziointegrative Einflussnahmen mit Hilfe des Pferdes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen Behinderungen oder Störungen zusammengefasst. Im Zentrum steht dabei nicht die reiterliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung des Menschen, d.h. vor allem eine günstige Beeinflussung des Verhaltens und des Befindens.

Nach individuellem Therapieplan können verschiedene Verhaltensweisen und Funktionen behinderungsspezifisch angegangen werden (z.B. die Schulung des Wahrnehmungsvermögens, des Körperbewusstseins und der motorischen Koordinationsfähigkeit, die Förderung des Selbstwertgefühls, des Durchsetzungsvermögens, die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und des kooperativen Verhaltens,…).
Wie wird das Heilpädagogische Reiten finanziert?
Heilpädagogisches Reiten wird, je nach Zusatzversicherung, von vielen Krankenkassen teilfinanziert. Voraussetzung dafür ist die Ausbildung und Anerkennung der Reitpädagogin als Therapeutin der Erfahrungsmedizin (ASCA- und EMR-Register).

Literatur:
    „Heilpädagogisches Voltigieren bei Anorexia Nervosa“, Peter Gathmann/Gabriela Leimer (Hrsg.),
   Peter Lang GmbH, Europ. Verlag der Wissenschaften / ISBN 3-631-51898-6, Fr. 60.—
   Reittherapie / Marianne Gäng / Ernst Reinhardt-Verlag / ISBN 3-497-01595-4 / Fr. 43.70
   Kinder mit Pferden stark machen / Inge-Marga Pietrzak, Cadmos Verlag Lüneburg, ISBN 3-86127-359-4, Fr. 35.90

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